michael pelz

Gitarre

Der Mann ist einfach nicht zu übersehen oder zu überhören. Fast zwei Meter geballte Manpower bringen seine Gitarren zum Singen und die Röhren seines Amps zum Glühen. Seine E-Gitarren heißen Diego, Peter, Eddie und Uschi, seine Akustikgitarre nennt er liebevoll Woody. Darüber hinaus kommt bei REPLAY ab und zu Michaels tiefe, warme Bass-Stimme zum Einsatz, als Goodie für Band und Publikum.


Wie kam Michael zur Musik?

Mit sechs Jahren bereits malträtiert Michael die Wandergitarre seines Vaters, mit neun Jahren wurde die Konzertgitarre des großen Bruders frei - zum Glück, denn vor dem Blockflötenunterricht flüchtete er regelmäßig - und das Singen im Kinderchor fand er damals uncool. Michael nahm Unterricht bei verschiedenen Lehrern und probierte sich im Windschatten des großen Bruders musikalisch aus. Schlussendlich war es sein Musiklehrer und Leiter des Schulorchesters, J. G. Scheffler, der Michael die Musik endgültig begreiflich machte. Dieser Mann hat mit Abstand den größten Anteil daran, dass Michael bei der Musik geblieben ist - und dafür ist er ihm sehr dankbar... Musik was my first love…

Dann kommt die Musikpause. Zehn Jahre Auszeit. Mit 28 schenkt ihm zum Bestehen einer Prüfung ausgerechnet der Mann eine "Fender Tele", der ihm zu Jugendzeiten gelegentlich die Sicherung wegen angeblich zu lautem Spielen daheim herausgedreht hat - sein Vater.

Michael besitzt "das Ohr", denn bevor er Noten liest, hört er schon, wie der Song "tun muss". Das setzt er dann prompt auf seiner Gitarre um – auch ohne musiktheoretische Kenntnisse.

Michael ist ein Kind der 80er, ein "unverbesserlicher Analoger", der Rocker in der Truppe. Und jede Truppe braucht ja einen Rocker! Nennenswerte Stationen waren vier Jahre Big Band, sechs Jahre "Translang" und nun eben REPLAY …angekommen!